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Dienstag, 22. März 2011

Meine allererste Jelly Roll



Dieses ist der sehr farbenfrohe Quilt aus der allerersten Jelly Roll, die ich je verarbeitet habe.

Der Rand ist mit einer schmalen orangen Paspel abgesetzt
und der ganze Quilt mit einem großzügigen Blumenmuster frei mit der Janome gequiltet.
Die Idee für das Quilttop stammt aus dem Buch "Jelly Roll Inspirations"
Und so sah die Rolle vom Fatquarter Shop vor der Verarbeitung aus:

Mittwoch, 2. Februar 2011

Überflüssige Sterne = Mug Rugs und andere Quiltideen

Neulich konnte ich nicht aufhören, neue Sterne zu nähen. Aber was soll ich damit? Zu viele ähnliche Blöcke braucht mein Sternenquilt ja schließlich auch nicht. Ja gut, also habe ich einfach daraus ein paar Mug Rugs gemacht. Wer weiß, wer sie irgendwann gebrauchen kann?2011 Sterne1Mir sind noch ein paar Ideen gekommen, wie man die Sterne aus den Weihnachtsstoffen schön mit Stickbildern kombinieren kann und habe mal eine Bildcollage als Entwurf zusammengebastelt. Leider stimmen dabei die Größenverhältnisse nicht so ganz, die Glocken sind etwas kleiner im Verhältnis zu den Sternen als hier:2011 SterneIch dachte daran, die Glockenblöcke abwechselnd mit den Sternen zu einem Quilttop zu verarbeiten. Sollten die Bilder bereits zu fertigen Glocken zusammengesetzt worden sein, könnte man sie ja einfach auf den Zwischenquadraten festheften, sie kämen dann schön plastisch heraus.
Alternativ könnte man die Schneeflocken von Heike oder die Schneeherzen vom Kaleidoskop dazwischen setzen. Das gäbe bestimmt einen wunderschönen Weihnachtsquilt!

Samstag, 22. Januar 2011

Ein verregneter Sonnabend… und ganz viel Stoff

DSC_3933 Große Frage:
Was kann man mit einem verregneten Sonnabend anfangen?
Am Schreibtisch sitzen und arbeiten? Die Hempels vertreiben und Hausputz halten?
Oder die noch ziemlich neue Nähmaschine im Dauereinsatz testen?
Na, wofür habe ich mich wohl entschieden?

Natürlich für die dritte Lösung!
Lange habe ich im Internet nach einem passenden Stoff für Sets zu meinem Service “Petite Fleur” gesucht. Schuld daran waren die vielen schönen Mug Rug Bilder in den Foren. Dadurch kam mir nämlich die Idee, das schon lange im Schrank verstaubende Service wieder zu aktivieren: Allein, mir fehlten die entsprechenden Tischsets, denn meine geliebten bunten und fröhlichen Farben harmonieren damit nicht.
Das Problem bei der Internetsuche ist nur die Farbtreue: Ein Stoff von Helen, der mir auf dem Bildschirm gut gefiel, passte in Natura überhaupt nicht. Guter Rat war teuer.

Dann flatterte mir der schon erwähnte Flyer ins Haus, dass es in der Nähe Stoffe für den halben Preis gäbe, da bin ich dann los und habe dort geguckt.

Der Laden hatte genau den Blümchenstoff, der zu meinem Service passt, und weil der mir zu unruhig war, fand ich noch einige schöne Beistoffe dazu. Weil es so schön günstig war, habe ich gleich Stoff für 12 Sets und einen Tischläufer erstanden.  Ein Muster hatte ich auch schon im Kopf, nicht sehr anspruchsvoll, aber für diesen Zweck sehr passend.

DSC_3926

Tja, heute nach dem Frühstück habe ich die Horizon angestellt und zum Kaffee war dann alles fertig:

DSC_3932 Die “Nähmaschine” ist übrigens eine Teekanne, Handarbeit aus einem Porzellanatelier irgendwo in Cornwall, ein Souvenier  aus dem letzten Englandurlaub. 
Hier nochmal ein Set allein zum genaueren gucken:DSC_3929 Ich überlege jetzt nur noch, ob ich die Mitte wirklich ungequiltet lasse. Ich habe etwas Angst, dass durch das Quilten das Muster des Stoffes nicht mehr wirkt und alles zu unruhig wird. Bis jetzt habe ich nur im Nahtschatten abgenäht, ansonsten noch nichts gequiltet. Fragt sich nur, wie sich die großen ungequiltetetn Flächen von Set und Tischläufer beim Waschen verhalten werden.

Mittwoch, 5. Januar 2011

Freies Maschinenquilten, mein erster Test mit der neuen Horizon

DSC_3890
Diesen Stoff habe ich schon ein paar Jährchen in der Kiste liegen, er fiel mir neulich beim Stoffaussuchen für die Crazy-Sterne wieder in die Hände. Weil ich die neue Horizon schnell ausprobieren und nicht sehr viel Zeit mit Zuschneiden verbringen wollte, kam er mir gerade recht, denn der Tischläufer war damit schnell genäht:
Zuerst habe ich die beiden End-Dreiecke an die volle Stoffbreite genäht, dann noch schnell einen hellen Rand drum herum und danach einfach die schwarze Rückseite als  Binding nach vorne hin eingeschlagen und mit der Maschine angenäht. Fertig im Nullkommanix!DSC_3891 Zwischendurch habe ich alles natürlich frei mit der Maschine gequiltet, das war ja der eigentliche Sinn der ganzen Näherei!
Ein bisschen musste ich zuerst mit der Fadenspannung tricksen,  habe auch die andere Spulenkapsel mit der roten Markierung von meiner 6500 eingebaut, die passt ja zum Glück. Tja und dann ging es los: traumhaft, kann ich nur sagen!
Der für mich neue Stickfuß lässt die Stiche so schön gleichmäßig werden, nix rutscht mehr weg und lässt die Stiche zu groß werden. Suuuuuuuuuuuuuper! Genossen habe ich, wie schon bei der 6500, den großen Freiraum, den die Maschine in der Breite bietet. Allerdings habe ich dieses Mal sogar ohne den großen Anschiebetisch gearbeitet, den brauche ich für den Tischläufer gar nicht, weil die Maschine so schön abgerundet ist, dass alles gut darüber gleitet. (Ich muss den Tisch auch erst noch zusammenschrauben, dazu bin ich vor lauter Nähen noch gar nicht gekommen.;-))) )
Leider kann man die Quiltlinien auf dem schwarzen Stoff nicht ganz so gut erkennen, aber mit etwas gutem Willen geht es, oder?DSC_3892 Sterne dicht an dicht auf den beidseitigen SpitzenDSC_3894 und das ist die dazu gehörige Rückseite
DSC_3893 Sterne mit Schlingen dazwischen auf dem MittelstückDSC_3896 und das ist jetzt die Rückseite des Mittelstückes.
Bei den hellen Sternen habe ich einfach die Linien des Musters mit goldenem Faden nachgequiltet.
Leider sind vom Vlies noch Flusen auf dem schwarzen Stoff zu sehen, vielleicht nehme ich demnächst doch lieber bei dunklen Stoffen dazu passend eine dunkle Einlage, aber Abbürsten soll ja auch helfen….
Tja, und so habe ich für die Adventsdekoration 2011 schon einen neuen Tischläufer im Schrank!

Montag, 3. Januar 2011

Meine neue beste Freundin

Darf ich vorstellen?
Das ist meine neue beste Freundin, die von dem besten aller Ehemänner zu Weihnachten zu uns eingeladen wurde. Sie wird jetzt hoffentlich lange bei uns wohnen und mir bei meinen Nähereien guten Beistand leisten.

Völlig überrascht war ich von diesem Geschenk,  hatte ich ja eigentlich schon eine gute Maschine  mit viel Schnickschnack, aber diese Neue ist noch mal um einiges besser.
Bei all den vielen Sternen, die ich in der letzten Woche genäht habe, hat es nie Fadensalat gegeben, niemals hat sich eine Sternenspitze in die Stichplatte gezogen, denn die zuschaltbare Geradstichplatte ist sowas von toll, da verzieht sich nix mehr. Meine Feeddogs kommen alle ins Tierheim, ich brauche sie bei dieser Maschine nicht mehr.  Ich bin voll begeistert.
Auf dem Bild unten seht ihr die “Neue”.  Im kreativen Chaos zwischen all den Stoffschnipseln für die Crazy-Sterne fühlt sie sich so richtig wohl.

Donnerstag, 23. September 2010

Creative Nähanfänger

Meine fünfzehnjährigen männlichen Nähanfänger haben sich zunächst auf Papier geübt. Die Aufgabe war, aus Werbeanzeigen in Zeitschriften verrückte Gesichter zu kombinieren und die Einzelteile im Zickzack zusammen zu nähen.

Ich habe diese “Kunstwerke” dann laminiert, damit sie stabil genug sind um als Bild zu dienen.

Sehen die Ergebnisse nicht super aus?

DSC_2989

Hier mal eine Schwarz-Weiß-Collage..

DSC_2991

DSC_2992
DSC_2994
DSC_2993

Sehen die Ergebnisse nicht super aus?

Fortsetzung folgt:
Demnächst kommen eventuell noch ein paar Collagen,
es sind noch welche in Arbeit.

Und danach geht es dann mit anderen Materialien weiter.

Montag, 5. April 2010

Süße Leckereien

Süße Leckereien ganz ohne Kalorien:

Das Stickbild von Ursula Schertz aus dem Patchworkmagazin 2/2010 DSCN5100

und Streifen aus Westfalenstoffen,
die zum Glück schon in meinem Vorrat schlummerten,
fügen sich zusammen zu einer
Hülle um einen Din A 4 Ordner
(Anl
eitung aus demselben Magazin wie oben)
für eine Sammlung von leckeren und leider nur wenig kalorienarmen Kuchenrezepten

DSCN5107

und alles zusammen ergibt ein Ostergeschenk
für eine nette junge Dame,
die sich hoffentlich gleich darüber freuen wird...
(außerdem konnte ich mal wieder eine Auswahl von Stickstichen meiner Janome anwenden, die ich sonst sehr selten brauchen kann)

Mittwoch, 16. Dezember 2009

“Große” Jungs und Nähen

Einmal die Woche müssen sich 14 “große Jungs” zwischen 15 und 17 Jahren mit mir und der Textilgestaltung 90 Minuten lang abquälen. Es ist nicht immer leicht, eine Arbeit zu finden, die sie nicht überfordert, da sie kaum Vorwessen haben, und die ihnen dann aber auch noch Spaß macht.
Nachdem wir eine Zeit lang verschiedene Dinge nassgefilzt hatten, meinten sie dann aber doch, dass ihre Hände jetzt sauber genug seien und sie endlich einmal etwas anderes tun wollten. Ein paar Jungs wussten allerdings keinerlei Alternativen, andere aber entschieden sich für das Nähmaschinennähen. Im alten Jahr war nicht mehr sehr viel Zeit, also suchte ich etwas Witziges und schnell zu Nähendes aus: sie sollten sich quasi selber nähen:
Kleine
Revoluzzer-Monster, deren Anleitung ich für sie abgewandelt habe. (Für schulische Unterrichtszwecke ist so etwas mit Angabe der Quelle zum Glück erlaubt, weil das ja kein kommerzieller Zweck ist)
Etwas gemischte Gefühle hatte ich ja, was die Herren zu meiner Auswahl sagen würden: Aber sie waren total begeistert als ich ihnen mein Muster-Monster zeigte und ihnen erklärte, was genau ich von ihnen wollte.
Natürlich haben sie eigene Ideen eingebracht, die Gesichter anders gestaltet oder sogar die Form völlig verändert. Das war aber auch angestrebt und gewollt, denn reines Reproduzieren ist ja nicht der Zweck so einer Übung.
Heute nun sind wir fertig geworden. Sie waren total begeistert, als sie ihre Monster zum Fotografieren aufstellen durften. Bis der Letzte seinen Revoluzzer fertig hatte, haben die anderen mit ihren Figuren doch glatt angefangen zu spielen ;-))) Manno, und dabei wollen sie doch immer schon sooooooooooooo erwachsen sein!
Ich könnte mich kringeln und freue mich riesig, dass ich die Ader der Jungs so gut getroffen habe.
Leider lässt die nähtechnische Ausführung in manchen Fällen ziemlich zu wünschen übrig, aber ich habe ein paar Leutchen dabei, die noch nie an einer Nähmaschine gesessen haben und / oder noch nie eine Nähnadel in der Hand hatten, geschweige denn damit nähen mussten und dann sollten sie auch noch gleich den Matratzenstich beherrschen…. ;-)))
Dafür sind die Viecher aber ganz schön geworden, oder?
Hier eine kleine Auswahl unserer “Arbeits”ergebnisse:
Kopie von DSCN5008

Mittwoch, 8. April 2009

Die Nähmaschine meiner Großmutter

Diese Nähmaschine, ein Erbstück meiner Großmutter von 1916/17, hat einen Ehrenplatz in meinem Treppenhaus.
Ich möchte sie euch doch einmal zeigen, denn so schöne Maschinchen gibt es heute ja nun wirklich nicht mehr.

Freitag, 30. Januar 2009

Mein neues Maschinchen

"Wasserblasen" aus Wollfäden auf Jeans
Auf einem Stück von einer alten Jeans habe ich das erste Übungsstück gefilzt.
Zuerst die Blume aus Filzwolle, dann die "Wasserblasen" aus Flausch-Strickgarn.
Das Filzen erinnert bei der Stoffführung während des Filzvorgangs sehr an das von mir geliebte freie Maschinensticken. Deshalb ging es mir ganz leicht von der Hand.
Jetzt muss ich nur noch Ideen entwickeln, wie das Ergebnis auch optisch überzeugen kann!

I used an old pair of jeans for my very first felting excercises.

Am Nachmittag nach Feierabend hat meine große Janome
den Platz für eine kleine Schwester zeitweilig räumen müssen:
Eine Felting Machine ist gestern
Dank des besten aller Ehemänner
bei mir eingezogen und steht jetzt auf dem Nähtisch im kreativen Chaos.

Thanks to my great husband a new felting machine claimed room on my working desk.

Dienstag, 6. Januar 2009

Schnecken wandern durch das Land....

Für die Schneckchen mussten meine Filztannen
(die von Ignoranten ;-) immer wieder profaner Weise für Nadelkissen gehalten werden)
leider weichen und wieder in die Kiste wandern
Auch die Tage der Tomtes an der Wand
(aus Juttas Lädchen in Melle bzw der Nadel und Faden in Osnabrück)
sind gezählt!


Einige Schneckchen (Schnitt: Tone Finanger) wandern durch meine Wohnung und haben Schutz gesucht vor der Eisekälte draußen (heute waren es minus12,5 Grad)